das erinnert mich ein wenig an einen Eiskristall - was ja wiederum im übertragenen Sinne auch irgendwie zum Thema "Kampf" passt. Auf jeden Fall ein interessantes Bild. :) Und (weil ich das gerade zufällig gesehen habe) ein Artverwandter der Sonnenuhr (http://bookofselves.blogspot.de/2012/04/sonnenuhr.html), oder?
hi, welcome back! du bist ja sehr aufmerksam. ja, der kampfstern ist eigentlich ein eiskristall mit bewaffnung. inspiriert hat mich meine mutter. der musste ich mal eine grenze ganz deutlich machen (wegen einmischung in privatangelegenheiten)sie meinte, ich wäre kalt. da gefiel mir das als antwort, so frei nach dem motto: ja, kannst du haben wenn es das einzige ist was hilft. dabei war ich gar nicht kalt, nur konsequent.
nein, die sonnenuhr heißt natürlich auch nur so weil es wegen der form gepasst hat. eigentlich ist das ein fakt in bildsprache übersetzt. nach welchen prinzipien ich leute an mich heranlasse oder eben auch nicht. ;-)
äh, ja. ich malt halt manchmal komisches zeugs. charlie
und danke für die kleine Erklärung. ;) Komisch finde ich das eigentlich gar nicht. Ist einfach anders als meine Sachen - vielleicht direkter? Ich zeichne ja eigentlich nur "reale" Motive. Die gefühlsmäßigen Dinge, Privatleben, Frust mit Familie oder ähnliches stecken da zwar auch irgendwie drin, in dem Sinne, dass ich vielleicht durch ein Bild an bestimmte schöne oder weniger schöne Dinge erinnert werde, aber das erkennt man in den Motiven nicht wieder. Ich könnte es in dem Maße glaube ich auch gar nicht wiedergeben... ist eher sowas wie die diffuse Stimmung, die ich beim Zeichnen habe. (Ich finde übrigens, das was ich grad geschrieben habe klingt komischer als dein Kommentar. Nur so am Rande. ;))
Außerdem finde ich den Output krass, den du so hast. Ich kriege wenn's hoch kommt eins pro Monat fertig, eher weniger. Ja, ich weiß, kommt nicht auf die schlichte Masse an, aber manchmal finde ich es doch schade, wie selten ich mich dann doch aufraffe...
hm. real. wie mans nimmt. ich übersetze of reale dinge in bildsprache. also circumplex oder sonnenuhr beispielsweise. nur, dass man dem bild dann nicht ansieht was es soll.
wirklich real sind dann bei engerer betrachtung nur shadowplay, der frosch und der yogafrosch.
ich beobachte den künstlerischen prozess der dahinter steckt weil ich es spannend finde. es gibt so ca. 6 gründe warum oder was ich male. ein anderes beispiel sind silent prayer, monkey, der clown oder screwed. die sind in einem bestimmten kontext einfach als fertiges inneres bild vor mir aufgetaucht und ich musste sie dann malen. die "diagramme" sind dann immer ergebnis eines ländgeren denkprozesses und werden solange gedanklich bearbeitet, bis sie "passen" und 100% dem entsprechen was ich sagen will.
apropos "musste ich malen". da baut sich manchmal wie so eine art druck auf, ich hab die ideen oder bilder im kopf und das malen ist das ventil. muss einfach sein. letzte woche hatte ich drei oder vier tage ohne bilder. und am wochenende waren es dann 10 oder 11 glaub ich (war allein zu hause). manchmal auch nur skizzen.
alles in allem haben die alle was zu bedeuten.
und andererseits: ich koche auch, aber die energie die rezepte so zu teilen wie du hätte ich wiederum nicht.
das mit dem Druck und "musste ich malen" ist bei mir eben kaum so. Das hat eher ein bisschen meditative Züge: ich sehe etwas, z.B. ein Foto, und möchte es gerne "visuell kennen lernen", weil mir das Motiv gefällt. Das kann manchmal auch Genre-übergreifend sein, z.B. bei Musikern. Nur durch das Zeichnen kann ich wirklich begreifen, wie das Motiv funktioniert, was mich daran, ganz im Detail, fasziniert hat. Vor ca. 2 Wochen habe ich z.B. mit einem Leguan angefangen. Keine Ahnung, ob das Ding jemals fertig wird. Es frustriert mich offen gestanden gerade ein bisschen, deshalb komme ich nicht voran, weil ich die Schuppen nicht so hinkriege, wie sie auf dem Bild aussehen. Die Art, wie sie geformt sind, die verschiedene Größe und wie sie ineinander greifen um das ganze Tier einzuhüllen und trotzdem beweglich zu bleiben lehrt einen Respekt vor der Natur. Und macht mich wahnsinnig. :) Und die Kochrezepte sind genau genommen eine öffentliche Notizsammlung. Kochen tue ich sowieso und wenn ich etwas suche, ist es einfacher, in so einer Datenbank nachzuschauen als ein bestimmtes Rezept in den 50 Kochbüchern wieder zu finden, die ich zu Hause habe. Was natürlich nicht heißt, dass ich mich nicht trotzdem freue, wenn auch andere Leute hin und wieder da vorbei schauen. ;) Als ich damit angefangen habe, hätte ich eigentlich nicht gedacht, dass ich so lange dabei bleibe.
Hallo mal wieder,
AntwortenLöschendas erinnert mich ein wenig an einen Eiskristall - was ja wiederum im übertragenen Sinne auch irgendwie zum Thema "Kampf" passt.
Auf jeden Fall ein interessantes Bild. :)
Und (weil ich das gerade zufällig gesehen habe) ein Artverwandter der Sonnenuhr (http://bookofselves.blogspot.de/2012/04/sonnenuhr.html), oder?
LG
Susanne
hi,
AntwortenLöschenwelcome back!
du bist ja sehr aufmerksam.
ja, der kampfstern ist eigentlich ein eiskristall mit bewaffnung. inspiriert hat mich meine mutter. der musste ich mal eine grenze ganz deutlich machen (wegen einmischung in privatangelegenheiten)sie meinte, ich wäre kalt. da gefiel mir das als antwort, so frei nach dem motto: ja, kannst du haben wenn es das einzige ist was hilft. dabei war ich gar nicht kalt, nur konsequent.
nein, die sonnenuhr heißt natürlich auch nur so weil es wegen der form gepasst hat. eigentlich ist das ein fakt in bildsprache übersetzt. nach welchen prinzipien ich leute an mich heranlasse oder eben auch nicht. ;-)
äh, ja. ich malt halt manchmal komisches zeugs.
charlie
Hallo,
AntwortenLöschenund danke für die kleine Erklärung. ;)
Komisch finde ich das eigentlich gar nicht. Ist einfach anders als meine Sachen - vielleicht direkter? Ich zeichne ja eigentlich nur "reale" Motive. Die gefühlsmäßigen Dinge, Privatleben, Frust mit Familie oder ähnliches stecken da zwar auch irgendwie drin, in dem Sinne, dass ich vielleicht durch ein Bild an bestimmte schöne oder weniger schöne Dinge erinnert werde, aber das erkennt man in den Motiven nicht wieder. Ich könnte es in dem Maße glaube ich auch gar nicht wiedergeben... ist eher sowas wie die diffuse Stimmung, die ich beim Zeichnen habe.
(Ich finde übrigens, das was ich grad geschrieben habe klingt komischer als dein Kommentar. Nur so am Rande. ;))
Außerdem finde ich den Output krass, den du so hast. Ich kriege wenn's hoch kommt eins pro Monat fertig, eher weniger. Ja, ich weiß, kommt nicht auf die schlichte Masse an, aber manchmal finde ich es doch schade, wie selten ich mich dann doch aufraffe...
LG
Susanne
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenhi,
AntwortenLöschenund danke zurück ;-)
hm. real. wie mans nimmt. ich übersetze of reale dinge in bildsprache. also circumplex oder sonnenuhr beispielsweise. nur, dass man dem bild dann nicht ansieht was es soll.
wirklich real sind dann bei engerer betrachtung nur shadowplay, der frosch und der yogafrosch.
ich beobachte den künstlerischen prozess der dahinter steckt weil ich es spannend finde. es gibt so ca. 6 gründe warum oder was ich male.
ein anderes beispiel sind silent prayer, monkey, der clown oder screwed. die sind in einem bestimmten kontext einfach als fertiges inneres bild vor mir aufgetaucht und ich musste sie dann malen. die "diagramme" sind dann immer ergebnis eines ländgeren denkprozesses und werden solange gedanklich bearbeitet, bis sie "passen" und 100% dem entsprechen was ich sagen will.
apropos "musste ich malen". da baut sich manchmal wie so eine art druck auf, ich hab die ideen oder bilder im kopf und das malen ist das ventil. muss einfach sein. letzte woche hatte ich drei oder vier tage ohne bilder. und am wochenende waren es dann 10 oder 11 glaub ich (war allein zu hause). manchmal auch nur skizzen.
alles in allem haben die alle was zu bedeuten.
und andererseits: ich koche auch, aber die energie die rezepte so zu teilen wie du hätte ich wiederum nicht.
lg,
charlie
Hallo mal wieder,
AntwortenLöschendas mit dem Druck und "musste ich malen" ist bei mir eben kaum so.
Das hat eher ein bisschen meditative Züge: ich sehe etwas, z.B. ein Foto, und möchte es gerne "visuell kennen lernen", weil mir das Motiv gefällt. Das kann manchmal auch Genre-übergreifend sein, z.B. bei Musikern.
Nur durch das Zeichnen kann ich wirklich begreifen, wie das Motiv funktioniert, was mich daran, ganz im Detail, fasziniert hat.
Vor ca. 2 Wochen habe ich z.B. mit einem Leguan angefangen. Keine Ahnung, ob das Ding jemals fertig wird. Es frustriert mich offen gestanden gerade ein bisschen, deshalb komme ich nicht voran, weil ich die Schuppen nicht so hinkriege, wie sie auf dem Bild aussehen. Die Art, wie sie geformt sind, die verschiedene Größe und wie sie ineinander greifen um das ganze Tier einzuhüllen und trotzdem beweglich zu bleiben lehrt einen Respekt vor der Natur. Und macht mich wahnsinnig. :)
Und die Kochrezepte sind genau genommen eine öffentliche Notizsammlung. Kochen tue ich sowieso und wenn ich etwas suche, ist es einfacher, in so einer Datenbank nachzuschauen als ein bestimmtes Rezept in den 50 Kochbüchern wieder zu finden, die ich zu Hause habe.
Was natürlich nicht heißt, dass ich mich nicht trotzdem freue, wenn auch andere Leute hin und wieder da vorbei schauen. ;)
Als ich damit angefangen habe, hätte ich eigentlich nicht gedacht, dass ich so lange dabei bleibe.
LG
Susanne