aus wikipdia geklaut:
Als haptische Wahrnehmung (griech.: haptόs „fühlbar“,
haptikόs „zum Berühren geeignet“) bezeichnet man das aktive Erfühlen von Größe,
Konturen, Oberflächentextur, Gewicht usw. eines Objekts durch Integration aller
Hautsinne und der Tiefensensibilität. Die Gesamtheit der haptischen
Wahrnehmungen erlaubt es dem Gehirn, mechanische Reize, Temperaturreize und
Schmerz zu lokalisieren und zu bewerten.
Die Lehre von der haptischen Wahrnehmung wird als Haptik
bezeichnet.
Die Sinne der haptischen Wahrnehmung beim Menschen sind:
taktile
Wahrnehmung (Bestandteil der Oberflächensensibilität),
kinästhetische
Wahrnehmung/Propriozeption (Tiefensensibilität),
Temperaturwahrnehmung und
Schmerzwahrnehmung
(Nozizeption).
Bei der haptischen Wahrnehmung ist der Motorkortex immer
aktiv; sie steht damit im Gegensatz zur Wahrnehmung passiver Reizeinwirkungen,
wie berührt zu werden. Lederman & Klatzky (1987) haben die folgenden
Erkundungsprozeduren (exploratory procedures) identifiziert:
Überstreichen der
Oberfläche (lateral motion)
Drücken (pressure)
Umfassen
(enclosure)
Konturen
nachfahren (contour following)
was hat das nun mit dem folgenden bild zu tun?
das aussehen ist zweitrangig.
wichtiger war mir die haptik.
genau so wie es ist, sollte es sich anfühlen.
zum ertasten, zum kennenlernen also am besten die augen schließen.
man kann es mit beiden händen umschließen. durchmesser ist 8cm, wie eine navelorange.
es ist leichter als gedacht.
es fühlt sich von der konsistenz so an, wie man sich die plastinate von gunther von hagens vorstellen könnte.
ein wenig gummiartig. aber nicht überall. die oberfläche ist nicht eben und wechselt ihre struktur, ein wenig narbig. nicht hart, nicht weich, man kann reindrücken. mal mehr mal weniger. es ist leicht.
ok, dass es rot ist, hat seinen grund. mit geschlossenen augen sieht man das ja nicht, aber der vollständigkeit halber musste es rot sein.
der name dieses gebildes: schmerz
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